2026 04 03 - Tag 1 - Ljubljana

Das Osterwochenende werde ich dieses Jahr im schönen Slowenien verbringen. Mit dem Zug ist man in 6 Stunden in der Hauptstadt Ljubljana. Bei uns in Österreich sagt man immer noch gerne Laibach.

Ich war schon einmal im Jahr 2019 hier, da habe ich den Weihnachtsmarkt besucht. Diesmal war ich erst einmal auf der Burg die so prominent über der Stadt thront.

Der heutige Grundriss der Laibacher Burg entstand im 15. Jahrhundert, aber die meisten Gebäude stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Man hat von dort oben einen wunderschönen Blick über die Stadt, ansonsten ist es nicht sehr beeindruckend. 

Besiedelt wurde das Gebiet schon ca. 3600 v. Chr. Die Illyrer waren hier, die Kelten und die Römer - auch Iason hat hier angeblich gelebt (ja, das ist der mit den Argonauten aus der griechischen Mythologie)

Architektonisch gibt es hier viel zu sehen, es gibt einiges an Jugendstil Gebäuden - man merkt auch das die Krain (so hieß der Landstrich hier) zu Österreich gehört hat. Aber die vielen Lokale an der Flusspromenade haben dafür ein typisch mediterranes Flair. Ein wirklich schöner Mix.

Der Fluss, dass ist die Ljubljanica. Es wird vermutet, dass der Fluss früher als heilig galt. Es wurden viele Artefakte im Fluss gefunden, die Funde reichen von Gefäßen aus der frühen Römerzeit (10 v. Chr.) bis zu Überresten von Waffen aus dem 17. Jahrhundert.

In der Stadt finden sich überall Drachen. Der Drache findet sich auch im Wappen: Er geht auf eine Legende zurück, der zufolge der griechische Held Jason nach dem Raub des Goldenen Vlieses zur Quelle des Flusses Ljubljanica kam, und dort einen Drachen im Kampf besiegt hat. 

So und nun genug von Ljubljana erzählt. Hier folgen jetzt noch ein paar Impressionen der Altstadt. Morgen geht es dann weiter - und nicht nur mit Ljubljana.