Wien - Rundumadum Wanderweg - Etappe 3

Heute war ich auch wieder auf dem Rundumadum Wanderweg unterwegs. Etappe 3 führt vom Häuserl am Roan bis zur Marswiese. Wobei ich noch ein Stück weiter gegangen bin, bis zur Endstelle der Linie 43 in Neuwaldegg. Von dort werde ich dann auch die nächste Etappe starten,

Die Route heute war sehr angenehm zu gehen, nur leichte Steigungen, meistens ging es sogar bergab. Und man geht zum größten Teil im Wald.

Dadurch gab es relativ wenig Aussichtspunkte, man glaubt garnicht das man immer noch in Wien ist.

Der erste Zwischenstopp auf dem Weg ist das Hameau, eine 464 m hohe Anhöhe. Hameau ist die französische Bezeichnung für Weiler oder Dörfchen. Die Wiener Anhöhe wurde auch Holländerdörfl genannt, da nach holländischem Vorbild vor jeder der Hütten ein Baum gepflanzt wurde.

Zur Geschichte des Ortes: Der österreichische Feldherr Franz Moritz von Lacy erwarb 1765 die Herrschaft Neuwaldegg und ließ dort bis 1796 einen englischen Garten anlegen, den heutigen Schwarzenbergpark. Dorthin geht die Wanderung weiter.

Am Hameau, dem höchsten Punkt des Parks, errichtete Graf Lacy für die Unterbringung seiner Gäste 17 schlichte Holzhäuschen die, mit Stroh und Rohr gedeckt, durch Laubengänge miteinander verbunden waren. Das Gebäude das sich heute dort befindet ist eine alte Schutzhütte. 

Der ehemalige Neuwaldegger Schlosspark war der erste englische Landschaftsgarten Österreichs und war Jagdgebiet des Feldmarschall Franz Moritz Graf von Lascy. Seit 1801gehörte das Gebiet den Fürsten Schwarzenberg. Daher auch der Name Schwarzenbergpark.

1958 kaufte die Stadt Wien den Park als Naherholungsgebiet, durch den Park zieht sich vom Schloss bis zur Stadtgrenze die fast schnurgerade, 2,2 km lange Schwarzenbergallee

Es gibt ein paar Teiche am Wegesrand, und auch einen kleinen Bach - fast ohne Wasser. Kein Wunder, es hat ja im Sommer und auch bisher im September oder Oktober fast nicht geregnet,

Die beiden Obelisken würde man bei der ursprünglichen Tour nicht sehen, aber bei meiner erweiterten Tour sieht man die sogenannte Maria-Theresien-Schaukel. Der Legende nach soll sich Maria Theresia hier eine Schaukel haben anbringen lassen, deren „Einschnitte noch zu sehen seien

Ich freue mich schon auf die nächste Etappe, die starte ich dann hier in Neuwaldegg bei der Straßenbahnstation.