16.10.2026 - Tag 2 - Auf zum Schiff

Heute hatten wir unsere Einschiffung. Bevor es aber zum Hafen ging, hatten wir noch eine kleine Stadtrundfahrt durch das schöne Buenos Aires. Zu meiner Freude wurden wir nicht nur im Bus herumkutschiert, sondern hatten auch Zeit zum Aussteigen und Fotografieren. 

Unser erster Stopp war der Caminito. Das ist eine Fußgängerzone im Stadtteil La Boca der Kunst gewidmet, und dem Tango. Alles ist in bunten Farben gehalten und es gibt unzählige Details zu entdecken.

Wir haben dort auch in einem total entzückenden Restaurant gegessen, dem Paraíso. Es ist nicht nur der Name für das Paradies, sondern auch einen Baumes. Das, oder besser die Gebäude, wurden 1890 errichtet und waren typische Mehrfamilienhäuser (conventillio)

Und da wir ja in La Boca sind, hier nochmal La Bombonera, das bekannte Fußballstadion der Stadt.

Ach ja, die Helden Argentiniens, Maradona und Messi, dürfen im Camentio natürlich nicht fehlen - sie sind praktisch an jeder Ecke zu finden.

Es ging dann weiter nach San Telmo, dort hatten wit einen kurzen Stopp bei der Plaza Dorrego. Hier findet jeden Sonntag ein großer Antiquitäten Flohmarkt statt. Heute war nicht Sonntag, als gab es nur einen Mini Markt für Touristen.

Als letztes ging es dann noch zum Plaza Mayo. Es ist das ehemalige Gründungsgebiet der Stadt. Hier findet sich auch die Kathedrale, die man nicht also solche erkennt - unten im Bild, dass ist sie.

Die “Catedral Metropolitana Santísima Trinidad de Buenos Aires” ist eine Mischung der unterschiedlichsten Architekturen.

Besser gefällt mir da schon das alte Rathaus der Stadt das in der Kolonialzeit errichtet wurde.

Auf dem Platz, der der Mairevolution gewidmet ist, finden sich auch Gedenkstätten. So wurden weiße Kopftücher aufgemalt um an “die Mütter und Großmütter der Plaza de Mayo” zu erinnern. Diese protestierten seit dem 30. April 1977 wöchentlich mit einem Schweigemarsch gegen das gewaltsame spurlose Verschwinden ihrer Söhne, Töchter und Enkelkinder, für das die Regierung verantwortlich war. Bis heute wurden diese Verbrechen nicht restlos aufgeklärt.

Die Steine rund um die Statue vor dem rosa Regierungspalast erinnern an die Toten von Covid. Nicht nur an die die direkt von der Krankheit betroffen waren, sondern auch an die Opfer der Lockdowns.

Schließlich ging es dann zur MS Fram, meiner Heimat für die nächsten Wochen. Hier nur ein paar kleine Eindrücke vom Schiff.

Abends hieß es dann Adiós Buenos Aires. Leinen Los - der Weg ist weit bis zur Antarktis. Es folgen erst einmal ein paar Seetage bis wir die Falkland Inseln erreichen. Diese werde ich dann in einem Blogeintrag zusammenfassen.