20.08.2026 - Tag 8 - Burg Hohenwerfen

Noch ein Reiseziel das ich schon lange Besuchen wollte ist die Burg Hohenwerfen. Und heute habe ich das endlich geschafft.

Sie ist der Festung Hohensalzburg sehr ähnlich, eigentlich nicht verwunderlich wurden sie ja zeitgleich erbaut. Der Erzbischof Gebhard von Salzburg musste sich wegen des Investiturstreits wappnen, er hatte sich auf die Seite des Papstes gegen den König gestellt. 

Die Burg thront am nördlichen Ende des Marktes Werfen auf einem sich 113 m über die Salzach erhebenden Felskegel, dem Werfener Burgberg. 

Die Burg wurde mehrfach durch Brände beschädigt. 1525 im Laufe der Bauernkriege und dann wieder 1931.

Das innere der Burg ist nur im Rahmen einer Führung möglich, sie dauert ca. 50 Minuten und man steigt hoch bis zur Glocke, der Burgahnl, die dann auch kurz geläutet wird.

Von den Innenräumen gibt es nur das Fürstenzimmer und die Kapelle zu sehen. Das liegt an der Zerstörung aus dem Jahr 1931. Man geht aber auch durch Wehrgänge, zur Folterkammer, ins Verlies etc. Ich fand die Führung sehr kurzweilig.

Mein Highlight war aber die Greifvogelschau (zu der ich nochmal mit einem geeigneten Objektiv muss. Mein Reiseobjektiv war da nicht geeignet. aber ein paar brauchbare Fotos sind es ja doch geworden.

Es gibt dann auch noch ein kleines Museum, das der Falknerei gewidmet ist, und auch noch ein paar weitere Schauräume die man auch ohne Führung besichtigen kann.

Rechtzeitig vor dem Regen bin ich dann nach dem Abstieg beim Zug angekommen - keine Minute zu früh, weil es danach für den restlichen Tag geregnet hat. Also habe ich nach einem ausgiebigen Essen den Besichtigungstag früher als geplant beendet (Meckern auf hohem Niveau - es war eh schon 16 Uhr, man fährt 1 Stunde mit dem Zug nach Werfen, dann noch Auf- und Abstieg zur Burg, das läppert sich)