Von Hainburg nach Wolfsthal

Diesmal hat mich meine Wanderung von Hainburg nach Wolfsthal geführt. Insgesamt war ich ca. 9 km unterwegs.

Mit der Schnellbahn bin ich nach Hainburg gefahren, von dort bin ich dann der Donau entlang gewandert. Vom Startpunkt aus sieht man auch wunderschön die Donaubrücke. Aber ich bin Richtung Ruine Röthelstein aufgebrochen.

Das hübsche Städtchen Hainburg habe ich dabei nur gestreift, es ist aber eigentlich einen eigenen Ausflug wert. Hainburg wurde übrigens erstmals in Nibelungenlied genannt, es ist die erste Stadt im Hunnenreich.

Auch den Braunsberg habe ich nicht erwandert - das wird noch nachgeholt. Er ist 346 m hoher Kalkstock der ein Stadtberg der Kelten war und noch Spuren der keltisch-römischen Zeitenwende trägt.

Man wandert die erste Zeit der Donau entlang. manchmal gleich bei den Schotterbänken, manchmal etwas weiter im schönen Auwald.

Bei der Ruine Röthelstein habe ich dann meine Adlerbeobachtungspause gemacht. Gesehen habe ich auch 2 Seeadler und auch einen Bussard. Leider waren sie relativ weit weg auf der andere Donauseite. Es waren also keine vernünftigen Bilder zu machen.

Die Burg sicherte die Donau auf der österreichischen Seite und wurde im Jahr 1180 erstmals urkundlich erwähnt.

Nicht nur Adler kann man von dort gut beobachten, die Aussicht auf den Nationalpark Donau Auen und den Donaualtarm auf der gegenüberliegenden Seite ist einfach wunderschön.

Der Wanderweg gehört übrigens auch zum Jakobsweg Römerland Carnuntum. Das erklärt wahrscheinlich auch das immer wieder Wegkreuze und sogar eine Marienstatue am Weg zu finden sind.

Leider geht der Wanderweg nicht an der Donau entlang, man geht durch den Auwald und zum Teil an Feldern vorbei.

Erst beim slowakischen Gegenstück zur Burg Röthelstein, der Burg Theben (Devín) trifft man wieder auf die Donau. Sie liegt am Zusammenfluss von March und Donau. Die Herkunft des Namens ist unbekannt. Es könnte vom slawischen Wort für Magd (deva) stammen oder aber auf eine Kultstädte der Slawischen Göttin Deva hinweisen.

Der Donau entlang geht man aber leider auch hier nicht lange, denn dann geht es entlang der Felder weiter nach Wolfsthal.

Die Sonnenblumen waren zum Großteil bereits abgeerntet, der Mais folgt sicher auch bald.

In Wolfsthal war meine Wanderung dann zu Ende - dort gibt es ein Schloss das leider nicht öffentlich zugänglich ist (auch die Einsichten über die Mauer haben nicht viel gezeigt.

Es war eine schöne Wanderung, vor Allem im Auwald, und da wir Herbst haben auch ohne Gelsen - ich habe diese Wanderung schon einmal abgebrochen weil ich sonst Blutleer angekommen wäre.